Das Wichtigste auf einen Blick
- Erstveröffentlichung des Ford Puma I im Jahr 1997
- Kompaktes Sportcoupé mit markantem Design
- Beendigung der Produktion im Jahr 2002
Einordnung des Modells
Der Ford Puma I zählt zu den kompakten Sportcoupés und wurde erstmals 1997 vorgestellt. Zielgruppe waren junge Fahrer sowie all jene, die ein sportlich-dynamisches Fahrvergnügen suchten, ohne auf die Alltagstauglichkeit eines kompakten Fahrzeugs verzichten zu müssen. Eine Besonderheit des Puma war seine außergewöhnliche Kombination aus dynamischem Design und der bewährten Technik des Ford Fiesta, auf dessen Plattform er basiert.
Historie und Baureihen
Die Geschichte des Ford Puma I begann mit seiner Einführung im Jahre 1997. Produziert wurde der Wagen bis 2002 im Ford-Werk in Köln, Deutschland. In seiner Produktionsdauer wurde das Modell weitgehend unverändert angeboten, wodurch es nur eine einzige Baureihe des Ford Puma I gibt. Dennoch erlangte der Puma durch sein stimmiges Gesamtkonzept aus Design, Fahrspaß und praktischen Eigenschaften Kultstatus in seinem Segment.
Technik und Motorisierungen
Technisch basierte der Ford Puma I auf der Plattform des Ford Fiesta. Angeboten wurde der Puma mit mehreren Vierzylindermotoren, die von 1,4 bis 1,7 Litern reichten. Besonders hervorzuheben ist der 1,7-Liter-Motor, der zusammen mit Yamaha entwickelt wurde und 125 PS leistete. Diese Einheit ermöglichte dem Puma eine agile Leistung und machte ihn bei sportlichen Fahrern beliebt. Ausgestattet mit einem fünfgängigen Schaltgetriebe, legte der Puma den Fokus auf Fahrspaß und direkte Rückmeldung an den Fahrer.
Design und Ausstattung
Das Design des Ford Puma I ist charakterisiert durch fließende Linien und eine kompakte, sportliche Silhouette. Dies verlieh ihm schon bei seiner Markteinführung ein unverwechselbares Erscheinungsbild. Im Innenraum bot der Puma sportlich gestaltete Sitze und ein fahrerorientiertes Cockpit. Das Platzangebot war für ein Coupé dieser Größe angemessen, wobei die Funktionalität im Alltag durch den drei-türigen Aufbau etwas eingeschränkt wurde. Sondermodelle, wie z.B. der Ford Puma Racing, boten zudem eine gesteigerte Performance und limitierte Ausstattungspakete.
Alltagstauglichkeit und Fahreindruck
Der Ford Puma I verband Sportlichkeit mit einem gewissen Maß an Alltagstauglichkeit. Für ein Coupé bot er praktischen Stauraum und eine durch ihre Kompaktheit bedingte Wendigkeit, was ihn ideal für den städtischen Verkehr machte. Fahrer lobten häufig das präzise Lenkverhalten und die straffe Federung, die jedoch gerade auf langen Strecken etwas unkomfortabel wurde. Insgesamt bot der Puma ein ausgewogenes Fahrverhalten, das sowohl sportliche Ambitionen als auch den täglichen Gebrauch gut miteinander kombinierte.
Bekannte Probleme und Modellpflege
Der Ford Puma I litt unter einigen typischen Problemen, die seinem Alter und Bauweise geschuldet sind. Rost war insbesondere an den hinteren Radläufen und Schwellern ein häufig auftretendes Problem. Rückrufe betrafen unter anderem Airbags und Servolenkung. Eine nennenswerte Modellpflege während der Produktionszeit blieb aus, was zur Unverändertheit des Designs und der Technik führte.
Verfügbarkeit und Marktwert
Auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist der Ford Puma I mittlerweile ein begehrtes Modell, insbesondere gut erhaltene Exemplare mit 1,7-Liter-Motor. Die Preise variieren je nach Zustand und Motorisierung und rangieren im erschwinglichen Bereich, was den Puma auch für Sammler attraktiv macht. Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen bleibt durch die technische Nähe zum Ford Fiesta gewährleistet.
Zusammenfassung
Der Ford Puma I stellt für auto-lexikon.de ein spannendes Modell dar, da er sowohl ein Stück Automobilgeschichte als auch ein Beispiel für gelungenes Design und Fahrspaß verkörpert. Aufgrund seiner technischen Basis, seines ansprechenden Exterieurs und der kultigen Wirkung ist der Puma I nicht nur für Fans der Marke, sondern auch für Sammler und Designliebhaber von Interesse.